Beispiel: QIVICON SmartHome der Deutschen Telekom

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QIVICON ist ein von der Deutschen Telekom als offene Plattform initiiertes Smart Home System. Qivicon unterstützt dabei Produkte anderer Hersteller und Vertriebspartner. Qivicon ist nicht nur für Telekom Kunden gedacht. Qivicon wird derzeit von einem relativ großen Teil von Unternehmen im SmartHome Markt unterstützt (z.B. eQ-3, Miele, Philipps, Belkin). Unterstützt heißt in diesem Zusammenhang aber noch nicht, dass die SmartHome Produkte auch schon gemeinsam genutzt werden können. Hauptsächlich bietet Qivicon aktuell die Integration von HomeMatic Geräten von eQ-3.

Qivicon Smart Home der Telekom

QIVICON HomeBase mit original Komponenten der Telekom

Ob QIVICON auch den neuen SmartHome Standard von Apple (HomeKit, kommt ab September 2014 mit iOS 8) unterstützt, ist uns noch nicht bekannt. Das Qivicon SmartHome kann ohne die Beauftragung eines Installateurs relativ einfach selbst eingebaut werden. Aufgrund des einfachen Ein- und Ausbaus der Einzelkomponenten eignet sich das System auch für Mieter. Die Zentrale wird einfach in ein bestehendes WLAN integriert (beiliegendes Netzwerkkabel in den Router stecken). Die Zentrale wird nach der Registrierung im Internet über die Seriennummer erkannt. Neue Geräte werden im Menü ausgewählt. Es wird Schritt für Schritt erklärt wie das Gerät mit der Zentrale verbunden wird. Dieses Vorgehen hat uns sehr gut gefallen, vor allem auch weil im Unterschied zum RWE SmartHome System die Einrichtung auch auf einem Tablet wie dem iPad funktioniert und kein Computer erforderlich ist. Die Vielzahl der verschiedenen Geräte wie zum Beispiel Heizkörperthermostate, Schaltsteckdosen, Rauchmelder, Wassermelder und der offene Plattformansatz machen das System interessant. Wobei allerdings anzumerken ist, dass das SmartHome System von RWE aktuell noch mehr Geräte unterstützt (z.B. Philips Hue und Miele SmartHome). Beides ist für Qivicon noch im Status ‚angekündigt’. Zur Steuerung werden, je nach dem, bei welchem Vertriebspartner (e.g. Deutsche Telekom, Vattenfall) die Zentrale oder Zusatzgeräte gekauft wurden, unterschiedliche Apps für iOS und Android kostenlos bereitgestellt.

Für unseren ersten SmartHome Test von Qivicon sind wir mit folgenden Geräten gestartet:

– 1x QIVICON Telekom Base (SmartHome Zentrale) (Einbauzeit für Laien ca. 10 Minuten, sofern ein Internetrouter mit freier LAN Buchse vorhanden ist)

– 1x HomeMatic für QIVICON SmartHome Funk Heizkörperthermostat (Einbauzeit für Laien ca. 10 Minuten ohne, dass hierzu Wasser abgelassen werden muss)

– 1x HomeMatic für QIVICON Tür/Fensterkontakt (Einbauzeit ca. 5 Minuten, da diese einfach durch das mitgelieferte, doppelseitige Klebeband von 3M fixiert werden und eine extra Stromversorgung nicht erforderlich ist)

– 1x HomeMatic für QIVICON SmartHome Zwischenstecker 1-fach(wird einfach zwischen eine Steckdose und den Stecker des zu schaltenden Geräts, z.B. Stehlampe oder Kaffeemaschine gesteckt)

– 1x HomeMatic für QIVICON SmartHome Funkrauchmelder (wird an die Decke geschraubt und über Batterien mit Strom versorgt)

Die intuitive Bedienung leistete sich bei der Einrichtung nur kleine Schwächen. Das Thermostat wurde nicht sofort erkannt, dies ließ sich aber über die integrierte Hilfefunktion einfach lösen. Die App funktionierte auf dem von uns getesteten iPhone problemlos und ermöglicht die Steuerung der von uns angeschlossenen Geräte (z.B. Heiztemperatur regeln oder einschalten der an die Steckdose angeschlossenen Stehlampe). Update: Für das iPad ist aktuell (August 2014) leider noch keine App vorhanden, hier wird von der Deutschen Telekom auf die Webseite und das Setzen eines Links auf den Homescreen verwiesen. Im Vergleich zum RWE SmartHome ist die iOS App der Deutschen Telekom aufgeräumter. Vor allem der schnellere Login überzeugt. Anzumerken sind die eingeschränkten Einstellmöglichkeiten des Qivicon SmartHome Systems. Qivicon versucht hier die Bedienbarkeit in den Vordergrund zu stellen. Das Einrichten der „Situationen“ genannten Zeit- oder Bedarfsgesteuerten Profile bedarf allerdings ein Eindenken in die Thematik SmartHome und ist nicht immer Intuitiv. Bleibt zu hoffen, dass auch Qivicon das mit iOS 8 ab September 2014 von Apple bereitgestellte HomeKit unterstützt und so das Qivicon SmartHome u.a. mit dem iPhone sprachgesteuert werden kann.

+ Einfacher Ein- und auch Ausbau (z.B. zur Weiternutzung nach einem Umzug)

+ Auch ohne PC nutzbar, da über Tablet oder Smartphone einrichtbar

+ Kostengünstiger Einstieg in SmartHome

+ Das System ist erweiterbar (Lichtsteuerung, Rauchmelder, Heizkörperthermostat etc.)

+ Plattformansatz lässt auf die Integration einer wachsenden Anzahl von Geräten hoffen

– Einschränkungen bei der Flexibilität der Schaltmöglichkeiten

Insgesamt ist Qivicon der Deutschen Telekom ein sehr interessantes Angebot. Wir empfehlen zunächst einmal mit dem QIVICON Basispaket der Telekom inklusive der 4 Steuergeräte zu starten. So ist das Einrichten einfacher und weitere Nutzungsmöglichkeiten erschließen sich wie von selbst. Sie sind sich unsicher, ob dieses das geeignete Produkt für Sie ist? Unser Smarthome Guide bietet Ihnen eine kostenlose Online Analyse anhand weniger Fragen.

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  1. […] im Bad, abends aber im Wohnraum von größerem Interesse. Ein Fensterkontakt, wie er bei anderen Smart Home Heizungssteuerungen genutzt wird, wäre wünschenswert um die Heizung bei offenem Fenster automatisch herunter zu […]

  2. […] Smart Home Zwischenstecker (von eQ-3) – Telekom Smart Home Zentrale (Qivicon) […]

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